| 14.04.2026 | ||||||
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28 schöne Stunden, schmerzende Füße und endlose Eindrücke Unser
eineinhalbtägiger Aufenthalt in Paris war eine
eindrucksvolle Besichtigungstour und eine
laufsportliche Herausforderung durch die Stadt
der Liebe. Als wir erfuhren, dass die
Rückfahrt unserer Reise in die französische
Metropole vom Eurostar aufgrund von
Gleisarbeiten der Deutschen Bahn abgesagt
worden war und unser Aufenthalt in Paris trotz
aller Umbuchungsbemühungen deshalb um eine
Nacht verkürzt werden würde, waren wir
zunächst sehr enttäuscht. Doch es war eine
sehr gute Entscheidung, dass wir, Schülerinnen
und Schüler der 9. bis 11. Stufe, uns trotzdem
am Freitag, dem 15.05.2026, um 07:15 Uhr am
Hauptbahnhof in Dortmund in den Zug in
Richtung der wunderschönen Hauptstadt
Frankreichs gesetzt haben.
Als wir dann an der Gare du Nord einfuhren, staunten wir nicht schlecht über den historischen Charme der alten Bahngleise in der Haupthalle. Nach unserer ersten Metrofahrt landeten wir auch schon im schönen Marais-Viertel, wo sich auch unsere urige Herberge befand. Eine weitere Metrofahrt und einen kurzen Fußweg später erblickten wir die imposante Basilika Sacré Cœur auf dem Gipfel des Montmartre. 237 Stufen trennten uns noch von der Nahansicht der weißen Kirche und dem tollen Ausblick über das Pariser Häusermeer. Nachdem wir endlich oben angekommen waren und die Sicht ausgiebig genossen hatten, ging es weiter mit der Besichtigung des Künstlerviertels Montmartre. Dort überraschte uns leider ein Regenschauer, der die pittoreske Schönheit der Place du Tertre jedoch keineswegs einschränkte. „Paris sous la pluie“ hat nämlich auch seinen Charme. Mit ein paar „I love Paris“-Regenschirmen mehr im Gepäck liefen wir dann zum Moulin Rouge und bestaunten die aufwendig gestaltete Fassade des weltberühmten Varieté-Theaters. Nach einem kurzen Fußweg durch die von wunderschönen Sandsteinhäusern gesäumten Straßen gelangten wir zu den Galeries Lafayette und staunten über die beeindruckende Kuppel aus bunten Glasfenstern, aber auch über die Preise in dem Nobelkaufhaus. Zwar ohne Luxusuhr, aber dafür mit einem kostenlosen Eiffelturmfoto, aufgenommen auf der Dachterrasse der Galeries, ging es dann zurück zur Herberge, um dort wieder neue Kraft zu schöpfen. Nach dem Abendessen liefen wir zur Île de la Cité und erlebten, wie die Straßenlaternen plötzlich die Stadt in Licht tauchten. Aber Paris de nuit sollten wir nicht nur vom Land aus bewundern, sondern auch bei einer nächtlichen Bootsfahrt von der Seine aus. Zur großen Freude aller sahen wir auf der Bootstour auch das magische Glitzern des Eiffelturms. Am zweiten Tag begaben wir uns auf die Zielgerade unserer Reise, und zwar buchstäblich auf die gerade Linie, auf der der Louvre, der Jardin des Tuileries, die Place de la Concorde, die Champs-Elysées und der Triumphbogen liegen. Nachdem wir diese eindrucksvolle historische Achse von Paris entlanggegangen waren, war es Zeit für einen Überblick über alle bereits besichtigten Sehenswürdigkeiten. Was wäre besser dafür als ein Aufstieg auf den Star der Show, den Eiffelturm? 674 Stufen erklommen wir bis zur zweiten Etage, von welcher aus wir unsere Reise gut Revue passieren lassen konnten. Mit insgesamt über 2000 gelaufenen Stufen und noch viel mehr schönen Erinnerungen traten wir daraufhin am Samstagabend unsere Rückreise an. In diesem Sinne: Merci beaucoup à Madame Rüßing et Madame Junk für die schöne Zeit! Text: Lisann
Jörgens (EF)
Fotos: Asea Ganganu
(EF), Dan Huy Pham (EF), Emma Acker (9a), Anja
Rüßing
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